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Autor Thema: Fachbegriffe-Lexikon  (Gelesen 3051 mal)

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Offline christinaf

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Fachbegriffe-Lexikon
« am: 23. September 2012, 11:19:09 »
ADS, ADHS
    Das Aufmerksamkeitsdefizitsy ndrom (ADS) tritt bereits im frühen Kindesalter auf und fällt wie Autismus in den Bereich der psychischen Störung. Typische Symptome sind: Konzentrationsschwierigk eiten, vor sich hin träumen, leichte Ablenkbarkeit, Stimmungsschwankungen, Wichtiges übersehen, sich auf Kleinigkeiten einlassen. Zu ADS kann noch Hyperaktivität (ADHS) hinzukommen, welche sich in übermäßigem Bewegungsdrang, nicht ruhig sitzen können oder mit Händen und Füßen reden zeigt. Positive Eigenschaften von AD(H)S: fröhlich, hilfsbereit, ehrlich, kreativ, phantasievoll. Lesen Sie mehr unter Autismus + AD(H)S.


Asperger-Syndrom, Asperger-Störung

    Das Asperger-Syndrom ist eine leichtere Form aus dem autistischen Spektrum, behinhaltet aber schwere, emotionale Störungen bei zumeist normaler bis überdurchschnittlicher Intelligenz.


Autismus

    Autismus als Oberbegriff geht meistens mit einer geistigen Behinderung einher. Autismus ist aber so vielschichtig, dass hier nicht das ganze Spektrum aufgeführt werden kann. Lesen Sie bitte unter Was ist Autismus? weiter.

Aversivität, aversiv

    Aversivität steht für Widerwille, Abneigung. Eine aversive Therapie ist eine Methode, die ein Betroffener nur widerwillig annimmt.

basal

    Diesen Begriff kann man durch "einfach" ersetzen. Eine basale Funktionsstörung ist daher zum Beispiel nichts anderes als eine einfache Funktionsstörung.


Echolalie

    Unmittelbare Echolalie ist das wortgetreue oder teilweise Wiederholen des soeben Gehörten. Wird zum Beispiel die Frage "Was möchtest du essen?" gestellt, kommt als Antwort: "Was möchtest du essen?" Es scheint so, als wäre die Person nicht fähig, die Frage zu verstehen. Unter verzögerter Echolalie versteht man das Wiederholen von Sätzen und Satzteilen, aber auch die Wiederholung einzelner Worte. Im Unterschied zu unmittelbarer Echolalie hat ein Betroffener bei verzögerter Echolalie ein allgemein gutes Verständnis der Sprache.

Frühkindlicher Autismus
    Frühkindlicher Autismus wird auch als Kanner-Autismus oder Kanner-Syndrom bezeichnet. Frühkindlicher Autismus tritt meist in den ersten Lebensmonaten erstmalig auf und geht in der Regel mit einer geistigen Behinderung einher. Lesen Sie bitte mehr unter der Rubrik autistisches Spektrum.


Kanner-Autismus, Kanner-Syndrom

    Die beiden Begriffe bezeichnen frühkindlichen Autismus, der bereits in den ersten Lebensmonaten auftritt und meist mit einer geistigen Behinderung einhergeht. Lesen Sie mehr unter der Rubrik autistisches Spektrum.

Mutismus
    Mutismus ist die Unfähigkeit zu sprechen, darf aber nicht mit Stummheit verwechselt werden. Obwohl die Möglichkeit besteht, Worte zu bilden, ist eine an Mutismus erkrankte Person nicht fähig, Worte zu formulieren. Ein unter Mutismus leidender Mensch ist nicht fähig, Sprache als Kommunikation einzusetzen.

somatisch
    Soma kommt aus dem Griechischen und bedeutet Körper. Mit somatisch ist demnach körperlich gemeint.

Stereotypen, Stereotypien, stereotypisch
    Stereotype Bewegungen sind zwanghafte Bewegungen, die ständig wiederholt werden. Dies können sein: Ständig mit dem Kopf hin- und herwackeln, Finger verdrehen und ähnliches. Stereotypien finden sich auch in ständig wiederkehrenden Lautäußerungen wie etwa ständig "La-la" sagen oder auch Brummgeräusche und ähnliches.

Quelle: www.autismus-wemi
Tochter ´91
Sohn ´99 (HFA)


Der Schmerz, den du heute fühlst ist die Stärke, die du morgen spürst.

 

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